PayPal kurz erklärt, und was das für das Spielen bedeutet
PayPal ist ein Bezahldienst mit eigenem Konto: Sie zahlen über dieses Konto und geben Ihre Bankdaten nicht beim Anbieter ein.
Mehr sagt diese Seite über PayPal selbst nicht. Wie das Konto geführt wird, was es kostet und womit es gedeckt ist, regeln die Bedingungen von PayPal; sie gelten vor jeder Zusammenfassung, auch vor dieser.
Bei einer Online-Spielothek mit deutscher Erlaubnis ändern sich durch PayPal die Regeln nicht.2 Das Monatslimit zählt Ihre Einzahlungen, gleich auf welchem Weg sie ankommen.1 Auch eine Sperre über OASIS greift bei jedem erlaubten Anbieter, unabhängig davon, ob Sie dort mit PayPal bezahlen.3 Die Einzelheiten stehen weiter unten, jeweils mit Quelle.
Wer nach „PayPal Casinos“ in Deutschland sucht, meint in der Regel Online-Spielotheken mit deutscher Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele.2 Welche Anbieter wir mit der amtlichen Liste abgeglichen haben, zeigt die Übersicht der Online-Spielotheken. Ob einer davon PayPal annimmt, lesen Sie auf dessen eigener Zahlungsseite nach.
Ob ein Anbieter PayPal annimmt, zeigt seine eigene Zahlungsseite
Erfasst haben wir das für keinen Anbieter. Die Antwort steht nur dort, wo ein Anbieter seine Zahlungsarten selbst aufführt.
Listen mit PayPal-Anbietern veralten schnell, denn ein Anbieter kann seine Zahlungsarten ändern, ohne das anzukündigen. Eine solche Liste ersetzt deshalb nicht den Blick an die Kasse am Tag der Einzahlung, auch dann nicht, wenn sie gut gepflegt wirkt.
Rufen Sie die Zahlungsseite direkt auf der Domain auf, auf der Sie spielen wollen, und nicht über ein Werbebanner oder einen Link aus einer Nachricht. Suchen Sie PayPal in der Liste der Zahlungsarten und lesen Sie die ganze Zeile: Mindest- und Höchstbetrag, mögliche Entgelte und ob PayPal auch für Auszahlungen genannt wird.
Eine eigene Liste von Anbietern mit PayPal führen wir erst, wenn jede Zeile darin auf eine Zahlungsseite mit Datum zurückgeht. Bis dahin ist die leere Stelle ehrlicher als eine Liste, die heute stimmt und morgen vielleicht nicht mehr.
Fehlt PayPal an diesem Tag in der Liste, ist das die Antwort für diesen Tag. Notieren Sie das Datum, damit Sie später wissen, wie alt Ihre Angabe ist. Was für alle Zahlungsarten gemeinsam gilt, fasst die Seite Zahlungsarten im Überblick zusammen.
PayPal am Handy: dieselben Regeln, ein paar Dinge mehr im Blick
Am Handy gelten für PayPal dieselben Regeln wie am Rechner. Anders ist nur, was Sie auf dem kleinen Bildschirm leichter übersehen.
Mobile Browser kürzen die Adresszeile oft auf wenige Zeichen. Tippen Sie vor der ersten Einzahlung hinein und lesen Sie die Domain vollständig, denn nur die ganze Domain lässt sich mit der amtlichen Liste der GGL abgleichen.2 Eine ähnlich geschriebene Adresse gehört nicht automatisch zum selben Anbieter.
Je nach Gerät öffnet sich zum Bestätigen die PayPal-App oder ein Fenster im Browser. Wenn Sie danach zurückkehren, prüfen Sie, ob die Adresszeile wieder genau die Domain zeigt, die Sie vor dem Bezahlen abgeglichen haben.
Auf Zahlungsseiten im Handyformat stehen Beträge und Bedingungen oft in eingeklappten Abschnitten. Öffnen Sie diese, bevor Sie bezahlen, und halten Sie das Gelesene mit Datum fest, etwa als Bildschirmfoto. So lässt sich später nachvollziehen, was am Tag der Einzahlung dort stand.
Eine Einzahlung vom Handy zählt auf dasselbe Monatslimit wie eine vom Rechner.1 Wer zwischen Telefon, Tablet und Rechner wechselt, wechselt deshalb nicht in ein neues Limit, sondern zahlt weiter auf dieselbe Monatssumme ein.
Einzahlungen per PayPal zählen auf das gemeinsame Monatslimit
Jede Einzahlung per PayPal zählt auf das Monatslimit, das für alle erlaubten Anbieter zusammen gilt.1 Ein eigenes, zusätzliches Limit für PayPal gibt es nicht.
Gesetzlich liegt dieses Limit grundsätzlich bei 1.000 € im Monat; einen abweichenden Betrag darf ein Anbieter nur im Einzelfall festsetzen, wenn seine Erlaubnis das vorsieht.1
Ein Beispiel mit runden Zahlen und dem gesetzlichen Grundwert: 400 Euro per PayPal bei einem ersten Anbieter lassen im selben Monat bei einem zweiten Anbieter höchstens 600 Euro übrig, gleich ob Sie dort ebenfalls mit PayPal oder auf einem anderen Weg bezahlen.
Die Kasse jedes Anbieters zeigt nur, was Sie dort eingezahlt haben, und Ihr PayPal-Konto nur die Zahlungen, die darüber liefen. Die Summe über alle Wege führen Sie am besten selbst an einer Stelle. Rechnen Sie dort nach, bevor Sie im selben Monat noch einmal einzahlen.
Ist die Monatssumme erreicht, sind bei erlaubten Anbietern im laufenden Monat keine weiteren Einzahlungen möglich, auch nicht über PayPal.1 Das gilt unabhängig davon, wie viel auf dem PayPal-Konto noch verfügbar ist.
Gewinne zurück auf PayPal? Wo der Auszahlungsweg steht
Ob ein Anbieter Gewinne auf ein PayPal-Konto auszahlt, ist hier nicht erfasst. Das legt jeder Anbieter in seinen eigenen Bedingungen fest.
Suchen Sie diese Angabe vor der ersten Einzahlung, nicht erst beim ersten Gewinn. Sie steht meist in den Zahlungsbedingungen oder im Hilfebereich auf der Domain des Anbieters, manchmal auch direkt in der Zeile zu PayPal an der Kasse.
Lesen Sie dabei mit, ob der Auszahlungsweg vom Weg der Einzahlung abhängt und ob für Auszahlungen andere Beträge gelten als für Einzahlungen. Halten Sie auch das mit Datum fest, denn Bedingungen werden geändert, ohne dass jemand Sie darauf hinweist.
Das Monatslimit begrenzt Einzahlungen.1 Eine Auszahlung schafft deshalb keinen neuen Spielraum für weitere Einzahlungen im selben Monat; was Sie einzahlen, zählt weiter auf dieselbe Summe.
Wer bei einer Frage zur Zahlung weiterhilft
Für Fragen zur Kasse ist der Anbieter zuständig, für Fragen zum Konto PayPal. Wir können zu keiner einzelnen Zahlung Auskunft geben.
Hängt eine Einzahlung, nimmt die Kasse PayPal nicht an oder fehlt ein Betrag im Spielkonto, wenden Sie sich an den Kundendienst des Anbieters. Den Kontakt finden Sie auf derselben Domain, die Sie mit der amtlichen Liste abgeglichen haben, nicht über eine Suchanzeige oder einen Link in einer Nachricht.
Geht es um das PayPal-Konto selbst, etwa um eine Abbuchung, die Sie nicht zuordnen können, ist PayPal der richtige Ansprechpartner. Notieren Sie für beide Fälle Datum, Betrag und Domain; damit lässt sich eine Zahlung am schnellsten wiederfinden.
Vorsicht bei Nachrichten, die eine Zahlung bestätigen wollen und dafür einen Link mitschicken. Öffnen Sie Kasse und Konto lieber selbst über die Adresse, die Sie kennen; so landen Sie sicher dort, wo die Zahlung tatsächlich gebucht ist.
Was beim Bezahlen mit PayPal gilt, jeweils mit Quelle
Diese drei Regeln gelten für jede Zahlungsart. PayPal kommt in keiner davon eigens vor.
Anbieterübergreifendes Einzahlungslimit 1.000 € pro Monat als gesetzlicher Grundwert; einen abweichenden Betrag darf ein Anbieter nur im Einzelfall festsetzen, wenn seine Erlaubnis das vorsieht (LUGAS) (GlüStV 2021 § 6c Abs. 1 und 4, gesetze-bayern.de, nachgelesen am 29.10.2026)PayPal und jede andere Zahlungsart teilen sich dieses eine Limit.
Amtliche Whitelist der GGL, Stand der Liste 02.11.2026 (gluecksspiel-behoerde.de)Entscheidend ist die eingetragene Domain, nicht das PayPal-Logo an der Kasse.
Spielersperrsystem OASIS (GlüStV 2021 § 8 Abs. 1 und 3, gesetze-bayern.de, nachgelesen am 29.10.2026)Eine Sperre gilt bei jedem erlaubten Anbieter, auch wenn Sie dort mit PayPal einzahlen würden.
Vor der ersten Einzahlung mit PayPal
Vier Schritte, für die Sie keine Angabe von uns brauchen. Ob ein Anbieter erlaubt ist, zeigt die amtliche Liste, nicht PayPal.2
Lesen Sie die Domain vollständig, am Handy nach einem Tipp in die Adresszeile, und gleichen Sie sie mit der amtlichen Liste der GGL ab.2
Öffnen Sie auf dieser Domain die Zahlungsseite und suchen Sie PayPal unter den Zahlungsarten.
Halten Sie Mindest- und Höchstbetrag, mögliche Entgelte und den Auszahlungsweg mit Datum fest.
Zählen Sie Einzahlungen bei anderen Anbietern im selben Monat dazu, auch die auf anderen Wegen.